19. Januar 2022

4. Spandauer Montagsspaziergang – Motto: Einigkeit und Recht und Freiheit – Auch in Berlin-Spandau gibt es kritische Menschen

man munkelt,… langsam regt sich überall Widerstand.

Wir haben heute den 4. Spandauer Montagsspaziergang besucht, um uns wieder mal ein eigenes Bild zu machen.

Es waren etwa 120 Teilnehmer. Letzte Woche waren es nur gut 20. Hier findet offenbar ein potentielles Wachstum statt.

Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit dem Veranstalter Peter Schröter ein paar Fragen zu stellen.

Aber macht Euch selbst ein Eindruck…

Hier noch die Rede von Peter Schröter zur heutigen Demo…

“Liebe Ungeimpfte, liebe zeitlich begrenzt Geimpfte, liebe zeitlich begrenzt Genesene und um jetzt nicht in politisch und medial vorgegebenen Schubladen zu sprechen … ganz einfach liebe Mitmenschen.

Diese Versammlung steht unter dem Stern: “Einigkeit und Recht und Freiheit.”

Der politische und mediale “Diskurs” ist inzwischen so weit, dass Menschen in geimpft und ungeimpft geteilt werden – sie sich teilweise als solche wahrnehmen und verstehen, eine Annäherung beider Seiten scheint ein wenig schwierig. Von Genesenen oder Gesunden ist kaum die Rede.

Die Politik und etablierten Medien haben natürlich schon einen ausgemachten Sündenbock für das derzeitige Dilemma, womöglich um vom eigenen Scheitern abzulenken. Nicht das Virus oder die sogenannten Ungeimpften haben Maßnahmen verhängt oder z.B. Intensivbetten abgebaut.

Es ist eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft zu beobachten, die sich unter Umständen bis in die Familie hineinziehen kann, vermeidbaren Gräben werden breiter und tiefer.

Es scheint, als hätten wir die Basis unseres Zusammenlebens verloren. Was hält uns zusammen und bringt uns näher?

Einigkeit und Recht und Freiheit – sind des Glückes Unterpfand – so steht es in der Nationalhymne.

In anderen Worten, Glück wird getragen von Einigkeit und Recht und Freiheit.

Einigkeit bedeutet nicht, dass wir uns alle einer Meinung sein müssen. Jeder hat in der derzeitigen Situation eine eigene subjektive Wahrnehmung – sie ist weder falsch noch richtig. Es gibt Menschen, die in dieser Krise eine der schlimmsten Pandemien der Welt sehen. Es gibt Menschen, die eine Plandemie sehen. Andere wiederum vermuten eine Welt-Verschwörung. Andere sehen das Aufblühen des Faschismus. Es gibt unzählige Perspektiven und eine Einigung scheint derzeit schwierig.

Wenn keine Einigung möglich ist, kann man sich immer noch darauf einigen, dass man sich nicht einigen kann. Was uns aber eint, ist Angst. Darin besteht Einigkeit. Angst vor dem Virus, Angst vor Nebenwirkungen der Impfung, Angst vor Verlust der Zugehörigkeit, Angst vor dem Verlust der finanziellen Existenzgrundlage, Angst vor Strafe und viele weitere Formen der Angst.

Dies gilt auch für Menschen in der Politik.

Medien, Politik und Gerichte sind aus meiner Sicht in Teilen gescheitert. Anstatt zu beschwichtigen und einen Kurs der Vernunft einzuschlagen, befeuert man weiterhin die Ängste der Menschen, versucht zu spalten oder versucht Menschen gegeneinander aufzubringen. Ich wiederhole mich – aus meiner Sicht, möchte man damit von eigenen Fehlern ablenken. Womöglich ist man aber auch einfach nur unfähig, die Fehler zu erkennen und aus ihnen zu lernen. Ich wiederhole mich erneut – Sündenbock sollen die sogenannten Ungeimpften sein.

Nein, so einfach ist es nicht,  wir alle sind ein Teil dieser Krise. Jeder trägt zur Entstehung und Aufrechterhaltung der jetzigen Situation bei.

Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt oder ist dies womöglich der Beweis für das Scheitern unseres Bildungssystems? Vielleicht ist es auch einfach nur Geschichtsvergessenheit. Wozu führt Diskriminierung, Ausgrenzung und Verhetzung von Menschen?

So kommen wir nicht weiter. Es gibt immer einen, der es macht, und einen, der es mit sich machen lässt. An dem, der es macht, lässt sich nichts verändern, aber man kann sich selbst ändern, sofern man dazu bereit ist.

Egal, ob Geimpft, Ungeimpft, Genesen, schwarz, weiß, Christ, Buddhist, …, …, … lasst uns darauf einigen, dass wir Menschen sind und derzeit in Angst. Lasst uns aufeinander zugehen und einander zuhören, auch wenn es vielleicht ein wenig schwierig ist, da medial und politisch geschaffene Vorurteile die nötige Offenheit erschweren. Lasst uns einander in die Augen schauen, vielleicht erkennt man die Angst im Anderen. Vielleicht erkennt man sogar sich selbst. Wir werden nicht weiter kommen, indem wir uns gegenseitig als Impfgegner, Corona-Leugner, Corona-Jünger, Schlafschafe, Faschisten oder sonstiges bezeichnen. Wenn man mit dem Finger auf andere zeigt, dann zeigen drei Finger auf ein Selbst. Es lohnt sich dort als Erstes anzufangen.

Es wurden und werden Fehler gemacht – lasst uns aus den Fehlern lernen – lasst sie uns einander verzeihen und versöhnen, auch wenn dies derzeit unmöglich erscheint. Machen wir gemeinsam das scheinbar Unmögliche möglich.

Diese Versammlung soll den Raum für eine Begegnung zwischen geimpft, ungeimpft, genesen/gesunden – zwischen Menschen ermöglichen. Es wäre mir eine große Freude, wenn sich hier Menschen auf Augenhöhe begegnen und einander zuhören und sich in Toleranz und Respekt üben. Wenn es euch möglich ist, dann sprecht nicht über Zahlen und Daten, welche sich beliebig interpretieren und auslegen lassen. Sprecht über eure Erfahrung der letzten Monate und wie ihr euch dabei fühlt. Was bewegt euch im Inneren? Worin seid ihr geeint?

In diesem Sinne

Einigkeit und Recht und Freiheit ….. sind des Glückes Unterpfand.” (Anm. d. Red.: aktualisiert am 21.12.2021)


Peter Schröter auf Facebook… https://www.facebook.com/profile.php?id=100071288091884


Wir empfehlen an dieser Stelle wie immer, Euch Euer eigenes Bild zu machen. Hinterfrage alles und denke selbst…

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